Erstes Kaffeehaus in Salzburg eröffnete 1700!

Rahmen: Gencho Petkov/Shutterstock

Im Jahr 1700 wurde die Erlaubnis von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein erteilt, das erste Salzburger Kaffeehaus, das „Cafègewölb“ in der Goldgasse 5 zu eröffnen. Dort ging’s anfangs nicht immer friedlich zu. Es kam zu einigen Schlägereien und Nichteinhalten der Sperrstunden und das „Cafègewölb“ musste zwischenzeitlich sogar schließen. Doch bereits im Jahr 1704 durfte das „Cafègewölb“ wiedereröffnen. Aus diesem Kaffeehaus wurde einige Zeit später, und nach einer Standortverlegung das berühmte „Cafe Staiger-Tomaselli.“

Im Jahr 1813 wurden dann bereits sechs Salzburger Kaffeehäuser gezählt:

  1. bei Franziska Augustini in der Getreidegasse
  2. bei Andrä Egger im nämlichen Hause, aber rückwärts gegen den Kollegien-Platz
  3. bei Leopold Erich in der Getreidegasse, (vormals Gerlich’sches Kaffeehaus)
  4. bei Franz Staiger auf dem Marktplatze (jetzt: Café Tomaselli)
  5. bei Anna Schmidinn auf dem Hannibal-Platz
  6. bei Josef Anton Waldmüller in der Pfeifergasse

„Man finde in den vorzüglicheren verschiedene Zeitschriften, Billards, und allerlei Erfrischungen.“

Das heute in der Salzburger Altstadt bekannte Cafè Mozart, wurde rund 10 Jahre später, im Jahre 1824 eröffnet. Dort gab’s nicht nur Kaffee, auch Billardtische und Schachpartien luden zum Besuch.

Danach folgte unter anderem das berühmte Cafè Bazar, das nach den Plänen von Valentin und Jakob Ceconi erbaut wurde. Ein Treffpunkt von Künstlern, Schriftstellern, Unternehmern und Festspielgästen. In unserem kommenden Beitrag werden wir die Entstehung und den Reiz des Salzburger „Cafè Bazar“ näher beleuchten.

Die Salzburger Kaffeehauskultur hat Stil&Wert und lange Tradition. Welches traditionelle Kaffeehaus zählt zu Ihrem Wohnzimmer?

 

Quelle
Salzburgwiki

 

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