Artikel aus „DiePresse“ zum Thema Seeresidenzen

Was es kostet, sich den Traum von der echten Sommerfrische zu erfüllen.

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Bootshaus im Salzkammergut

Ein solches hat zum Beispiel eine Liegenschaft zu bieten, die Alexander Kurz, Chef der gleichnamigen Immobilienkanzlei, derzeit am oberösterreichischen Attersee im Portfolio hat. Und das ist eine Rarität, schließlich „werden hier Bootshäuser heute nicht mehr genehmigt“, sagt der Fachmann. 100 Quadratmeter verbaute Fläche hat es, Platz ist für zwei Boote, weitere Räume – „und der Dachboden lässt sich eventuell ausbauen“.

Im Paket inkludiert ist auch genügend Raum für Menschen, in leicht erhöhter Lage am Hang steht auf dem Grundstück eine Villa mit 420 Quadratmetern Wohnfläche – und natürlich mit Blick auf den See. Die Kosten eines derartigen Objekts? Wie so oft in diesem Segment heißt es: Preis auf Anfrage. Im Schnitt müsse man, sagt Kurz, am Attersee mit rund 3000 Euro pro Quadratmeter Baugrund direkt am See rechnen, der Markt sei relativ stabil, „er ist nicht konjunkturabhängig, in der Regel gibt es mehr Nachfrage als Angebot“.

Besonders gefragt sind zwei Gegenden: Die Wassersportler zieht es in den Nordosten, in die Gegend um den Ort Attersee, nach Weyregg, sagt Kurz, der den Attersee mit seinen Regatten und dem exklusiven Jachtclub als „den perfekten See für Segler“ bezeichnet. Wer es lieber etwas ruhiger mag und in Sachen Architektur den Stil des Salzkammerguts sehr schätzt, der sieht sich eher im Süden nach einem Domizil um, in der Region um Unterach.

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07./08. 06.2014 (amü/sma, Die Presse)